Im Allgemeinen empfiehlt sich bei Heuschnupfen eine Therapie von einer bis sechs Wochen. Bei asthmatoiden Zuständen auf Basis einer Allergie ist eine Behandlungsdauer von bis zu sechs Monaten ratsam. Bei chronischen Beschwerden wie Nesselsucht liegen Erfahrungen von bis zu einem Jahr vor.
Beim Vorliegen einer akuten Nesselsucht wird dem Patienten zunächst ein H1-Antihistaminikum verschrieben, welches bei Verträglichkeit zunächst über den Zeitraum von einer Woche eingenommen werden sollte.
Wir stellten fest, dass mit einer täglichen Einzeldosis von 10 mg Cetirizin sowohl bei kurz- als auch bei mittelfristiger Behandlungsdauer die Nesselsucht vollständig abheilte, wenn auch nicht bei allen Patienten.
Wie lange kann man Antihistaminika anwenden? Systemische Antiallergika (Tabletten) kann man kurzfristig während der Pollenflugsaison (Heuschnupfen) anwenden. Sie sind aber auch für die ganzjährige Anwendung geeignet, wie sie zum Beispiel bei einer Tierallergie oder Hausstauballergie manchmal notwendig ist.
Cetirizin wird rasch und nahezu vollständig im Dünndarm aufgenommen, wodurch die Wirkung relativ schnell eintritt, und zwar etwa zehn Minuten bis eine halbe Stunde nach der Einnahme. Sie hält ungefähr 24 Stunden an. Die Ausscheidung des Wirkstoffes erfolgt vor allem über die Nieren.
Hunde, die an Allergien auf Nahrungsbestandteile leiden, können natürlich in der Regel mittels geeigneter Diäten symptomfrei gehalten werden (auch hier keine „Heilung“). - Antihistamine (z.B. Cetirizin) zeigen beim Hund nur etwa in 30 % der Fälle Wirkung.
Grüner Tee ist reich an Zink und Antioxidantien, wirkt daher vorbeugend gegen Hautunreinheiten und Entzündungen. Die antioxidative und heilungsfördernde Wirkung von Rooibos-Tee kann gegen Ekzeme, Sonnenbrand, Nesselsucht, Herpes oder andere allergische Reaktionen Linderung bringen.
Meiden sollten sie hingegen Produkte wie reifen Käse, geräucherte Wurst, nicht ausreichend gekühlten frischen Fisch, Nüsse, Hülsenfrüchte, bestimmte Früchte und alkoholische Getränke.
Von einer chronischen spontanen Nesselsucht spricht man, wenn die Symptome länger als sechs Wochen anhalten, was bei etwa zehn Prozent der Betroffenen der Fall ist. Bestehen die Nesselsucht-Symptome länger als sechs Wochen, sollte man einen Hautarzt konsultieren.
Häufigste Nesselsucht-Symptome sind rötliche Hautausschläge mit stark juckenden Erhebungen, sogenannten Quaddeln. Auch tiefe Schwellungen der Haut (Angioödeme) können auftreten – und mitunter lebensbedrohlich sein. Weitere Nesselsucht-Symptome sind Schlafstörungen und psychische Begleiterkrankungen wie Depressionen.
Häufig wird sie durch einen akuten Infekt ausgelöst. Aber auch allergische Reaktionen können zu den Hautveränderungen führen. Beispielsweise aufgrund eines Wespen- oder Bienenstichs, durch bestimmte Nahrungsmittel oder ein Arzneimittel. Oft findet man aber auch keine Ursache für die spontane Urtikaria.
Aber auch da gibt es leider ein paar Ausnahmen wie z.B. Tomaten, Erbsen, Pilze, Spinat, Oliven, Paprika und Sauerkraut. Obst sollte wegen seines hohen Gehalts an Frucht- und Aromasäuren generell gemieden werden. Als Würzmittel sind lediglich Salz, Zucker, Schnittlauch und Zwiebeln geeignet.
Urtikaria kann nämlich sowohl durch Kälte oder Druck auf die Hautareale als auch durch Allergien ausgelöst werden. Insbesondere Nahrungsmittelunverträglichkeiten, aber auch Überempfindlichkeiten gegenüber Stoffen oder Medikamenten können zur Nesselsucht führen.
Kälte: Wenn du nicht unter einer durch Kältereize ausgelösten Urtikaria leidest, kannst du mit kalten Duschen und Kompressen den Juckreiz lindern. Zink: Zinksalbe wird als Hausmittel gegen Nesselsucht oft bei Kindern eingesetzt. Sie beruhigt die Haut und unterstützt die Heilung.
Eine akute Urtikaria verschwindet oft nach wenigen Stunden, spätestens aber nach sechs Wochen. Sind die Symptome sehr ausgeprägt und unangenehm, sollte ein Hautarzt konsultiert werden.