Hacken sollte man sie eigentlich nicht, denn sie verlieren sehr schnell den Geschmack. Mit kochen darf man sie auf keinen Fall. In Südostasien wird Koriander oft auch zusammen mit frischer Rohkost und Salat auf den Tisch gestellt, so dass sich jeder nach Bedarf bedienen kann.
Koriander passt toll zu Suppen, Salat, Gemüsegerichten, Currys, Fleisch, Fisch und Geflügel. Es schmeckt fast zu allen asiatischen Gerichten und verpasst ihnen am Ende die frische Note.
Wie viele Kräuter, ist auch Koriander sehr fett- und kalorienarm. Allerdings überrascht es mit einem relativ hohen Gehalt an Ballaststoffen. Zudem sind die Korianderblätter reich an Antioxidantien wie Chlorophyll und Vitamin C. Zusätzlich liefert das Gewürz Vitamin A und Folsäure.
Der Geschmack von Koriander wird von vielen Menschen als unangenehm „seifig“ wahrgenommen. Gleichzeit empfinden deutlich mehr Menschen das Aroma der Gewürzpflanze als angenehm. Die Würzpflanze wird beispielsweise wie Petersilie als Geschmacksgeber und gleichzeitig als Dekoration verwendet.
Koriander richtig ernten: Darauf kommt es an
- Die jungen grünen Korianderblätter erntet man idealerweise kurz vor der Blüte im Juni an einem späten Vormittag, wenn der Tau abgetrocknet ist. Pflücken Sie einzelne Blätter oder schneiden Sie ganze Triebe ab.
- Die Koriandersamen erntet man kurz vor der Vollreife im August oder September.
Waschen Sie das Koriandergrün und trocknen Sie es sanft zwischen zwei Tüchern oder Küchenpapier ab. Möchten Sie ganze Korianderzweige einfrieren, können sie die Triebe – ähnlich wie beim Einfrieren von Petersilie – als kleine Sträußchen in Gefrierbeutel legen.
Die Petersilie, an die Sie wahrscheinlich normalerweise denken, hat gekräuselte, lockige Blätter und wird üblicherweise als Beilage verwendet. Koriander hat flachere Blätter und einen stärkeren Geschmack und ein stärkeres Aroma.
Verwendung: Kreuzkümmel hat einen intensiven, würzig süßen Duft und einen leicht bitteren scharfen Geschmack – er schmeckt also ganz anders als "unser Kümmel". Im östlichen Mittelmeerraum und in Indien ist das Gewürz sehr beliebt. Es würzt Couscous, Currys, Dals, Suppen, Eintöpfe, Fleisch, Geflügel und Backwaren.
Koriander kann auch giftig seinEs gibt jedoch auch giftige Arten des Korianders, deswegen sollte dieses Gewächs nur selbst gesammelt werden, wenn man sich wirklich auskennt. Zudem sollten nicht zu viele Blätter der Pflanze verspeist werden, denn das wirkt euphorisierend und ähnlich wie Alkohol.
Gut passt er in Kräuterbeete, in denen bereits Chili oder Ingwer ausgesät ist. Ungünstige Nachbarn für Koriander sind Gartenkresse, Kerbel, Petersilie, Fenchel oder Schnittlauch. Bei starkem Frost können Sie Koriander auch auf dem Fensterbrett vorziehen und ab Mitte Mai ins Freiland versetzen.
Allerdings unterscheiden sie sich geschmacklich sehr deutlich: Kreuzkümmel schmeckt scharf und intensiv und Kümmel eher mild. Kreuzkümmel findet vor allem in der Orientalischen Küche Verwendung, Kümmel ist in Europa ein besonders beliebtes Gewürz.
Die typischen weihnachtlichen Gewürze sind außerdem Sternanis, Kardamom, Koriander, Nelke, Muskat oder Zitronat. Die meisten dieser Weihnachtsgewürze sind sehr vielseitig.
Einjährige Gewürzpflanze, deren Samen und Blätter in der Küche Verwendung finden. Im Geschmack sind die frischen Blätter und getrockneten Samen extrem unterschiedlich, deshalb sollte man sie nicht verwechseln oder das eine durch das andere ersetzen.
Korianderpulver ein oft verwendetes gemahlenes Gewürz auf der ganzen Welt, vor allem in der Küche Indiens und des Nahen Ostens. Dieses indische Gewürz hat ein ausgeprägtes Aroma, wärmend, nussig, würzig, und schmeckt auch nussähnlich. Indisches Korianderpulver wirkt auch wie ein Saucenbinder in indischen Curries.
Aktualisierung: Koriander- und manche andere Blüten kann man essen! Sie eignen sich wunderbar als Deko für Salate. Getrocknet kannst Du Koriandersamen kaufen, die aus Ländern kommen, in denen der Koriander zuhause ist. Es lohnt sich nicht, die spärliche eigene Ernte zu trocknen.