Zu den Aufgaben des Internisten zählt die Prävention, Diagnose und Behandlung von folgenden Erkrankungen und Beschwerden: Gefäßkrankheiten (Arterien, Kapillaren, Venen, Lymphgefäße) wie beispielsweise Krampfadern oder die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)
1 DefinitionEin Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie (Internist und Kardiologe/Internistin und Kardiologin) ist ein auf internistische Herzerkrankungen spezialisierter Arzt.
Die Onkologie ist der Bereich der Medizin, der sich mit allen gut- und bösartigen Tumorarten sowie Krebserkrankungen befasst. Entsprechend sind Onkologen spezialisiert auf die Diagnostik und Behandlung von Tumorerkrankungen, wobei Ärzte aus ganz unterschiedlichen Fachbereichen Onkologen im weiteren Sinne sein können.
Der Kardiologe ist Facharzt für Innere Medizin und zusätzlich Facharzt für Kardiologie, das heißt, er hat noch weiterführende Kenntnisse in der Behandlung von Herzerkrankungen und betreut Patienten mit Verkalkungen der Herzkrankgefäße, also mit der koronaren Herzkrankheit, Patienten mit Brustenge (Angina Pectoris),
Medizinische Untersuchung ist die Summe der diagnostischen Tätigkeiten und Verfahren, die vom Arzt im Rahmen der Patientenversorgung durchgeführt und veranlasst werden.
Die Gastroskopie wird durchgeführt von einem Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie. Der Gastroenterologe ist ein Facharzt, der auf Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts spezialisiert ist. Normalerweise erfolgt die Magenspiegelung ambulant in der Facharztpraxis.
Welche Facharztrichtungen gibt es?
- Facharzt für Allgemeinmedizin (Innere und Allgemeinmedizin) - Hausarzt.
- Facharzt für Anästhesiologie (Anästhesist)
- Facharzt für Anatomie.
- Facharzt für Arbeitsmedizin (Arbeitsmediziner)
- Facharzt für Augenheilkunde (Ophthalmologe)
- Facharzt für Biochemie.
- Facharzt für Chirurgie.
Entnehmbare Karte
| Zeitpunkt | Untersuchung | Dokumentation |
|---|
| direkt nach der Geburt | U1 | Neues gelbes Heft |
| 3. bis 10. Lebenstag | U2 | Neues gelbes Heft |
| 1. Monat (4. bis 5. Lebenswoche) | U3 | Neues gelbes Heft |
| 3 Monate (3. bis 4. Lebensmonat) | U4 | Neues gelbes Heft |
Praktischer Arzt oder Praktische Ärztin ist eine seit der Weiterbildungsordnung von 1992 nicht mehr neu vergebene Berufsbezeichnung für einen niedergelassenen Arzt ohne eine zum Führen der Bezeichnung „Facharzt“ obligate Weiterbildung.
Die Facharzt Weiterbildung Allgemeinmedizin dauert insgesamt 60 Monate, die sich wie folgt zusammensetzen: 24 Monate müssen in Allgemeinmedizin in der ambulanten hausärztlichen Versorgung abgeleistet werden. 12 Monate müssen im Gebiet Innere Medizin in der stationären Akutversorgung abgeleistet werden.
Ein Facharzt (auch (in der Schweiz) Spezialarzt oder Gebietsarzt) ist ein Arzt mit einer anerkannten Weiterbildung auf einem medizinischen Fachgebiet.
Laut Weiterbildungsordnung (WBO) dauert die Ausbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin 60 Monate und ist in mehrere Stationen unterteilt: Zunächst erfolgt eine 36 Monate lange, stationäre Basisweiterbildung im Bereich der Inneren Medizin.
Das Gehalt für AllgemeinmedizinerDas durchschnittliche Monatsgehalt liegt für einen Facharzt für Allgemeinmedizin bei etwa 5.500 Euro brutto, wobei dieser Betrag je nach Arbeitszeit, Berufserfahrung, Anstellung und Region variiert.
Mit dem Abschluss des Medizinstudiums wird dem angehenden Assistenzarzt die Approbation erteilt (staatliche Zulassung zur Berufsausübung) und der Mediziner darf den Berufstitel „Arzt“ tragen. Daneben wird der Titel „Doktor“ durch das erfolgreiche Absolvieren der medizinischen Doktorarbeit erlangt.
Allgemeinmediziner im Krankenhaus verdienen zum Einstieg etwa 50.000 Euro bis 80.000 Euro, Fachärzte 55.000 Euro bis 90.000 Euro im Jahr.
Anzahl Ärzte pro medizinischem Fachgebiet
| Fachrichtung | Anzahl berufstätiger Ärzte |
|---|
| Allgemeinmedizin | 43.697 |
| Chirurgie | 37.853 |
| Anästhesiologie | 24.970 |
| Frauenheilkunde / Geburtshilfe | 18.622 |
In Deutschland besteht grundsätzlich freie Arztwahl – das gilt auch für Kassenpatienten. Von daher ist eine Überweisung aus Patientensicht nicht zwingend. Man kann demnach sofort zum Facharzt gehen und muss nicht den Umweg über den Hausarzt wählen.
Der Allgemeinarzt als Generalist und Hausarzt kennt die häufigen und gefährlichen Krankheiten sehr gut. Die Eigenheiten seltener Krankheiten hat er im Studium gelernt und kann sie bei entsprechenden Symptomen vermuten. Der hausärztliche Internist kennt zusätzlich Erkrankungen der inneren Organe gut.
Wer sich als Hausarzt (oder auch als Arzt einer anderen Fachrichtung) in Deutschland niederlassen möchte, braucht dafür eine Zulassung als Vertragsarzt von der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung (KV). Erst mit dieser Zulassung ist man berechtigt, gesetzlich versicherte Patienten ambulant zu behandeln.
Was ist ein Praktischer Arzt ? Der Praktische Arzt stellt als Allgemeinarzt neben dem Facharzt für Innere Medizin (Internist) und dem Kinderarzt die medizinische Grundversorgung der Bevölkerung sicher. Als Hausarzt ist er erster Ansprechpartner bei gesundheitlichen Problemen seiner Patienten.
Kurzbezeichnung für einen Facharzt für Innere Medizin. Nach erfolgreich abgelegter Prüfung bei der zuständigen Landesärztekammer darf diese Bezeichnung in Deutschland geführt werden. INTERNIST ist ein Diagnose-Expertensystem, Vorgänger von CADUCEUS. Der Internist ist eine Fachzeitschrift im Springer-Verlag.
Unter der hausärztlichen Versorgung versteht man die wohnortnahe Gesundheitsversorgung der Bevölkerung durch einen Hausarzt.
Es folgt eine zumindest dreiunddreißig Monate dauernde praktische Ausbildung im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses in einer anerkannten Ausbildungsstätte ( u.a. Krankenhäuser, Kliniken, medizinische Universitäten, Lehrpraxen). Danach müssen sie die Prüfung zur Ärztin/zum Arzt für Allgemeinmedizin erfolgreich ablegen.
Die Endokrinologie setzt sich mit Störungen in der Hormonproduktion und Störungen in der Wirkungsweise von Hormonen auseinander und bestimmt die Behandlung der ursächlichen Krankheitsbilder. Erkrankungen der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) und ihren übergeordneten Zentren im Gehirn (Hypothalamus).
Die Endokrinologie ist die Lehre von den endokrinen Drüsen oder "Drüsen innerer Sekretion". Hierzu gehören z. B. die Schilddrüse, die Nebenschilddrüse, die Nebennieren, die Hirnanhangsdrüse und die Bauchspeicheldrüse.
Das Fachgebiet, das sich mit hormonellen Vorgängen im Körper und damit zusammenhängenden Erkrankungen befasst, ist die Endokrinologie. Sie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin. Endokrinologen haben sich entsprechend fachlich qualifiziert und sind unter anderem Spezialisten für die Schilddrüse.
Endokrinologen beschäftigen sich mit den Erkrankungen von hormonproduzierenden Drüsen (wie zum Beispiel der Schilddrüse, Eierstöcken, Hoden, Nebennieren oder der Hirnanhangsdrüse) oder Erkrankungszuständen, die durch Überschüsse, Mängel oder andere komplexe Dysbalancen von Hormonen ausgelöst sind.
Im internistischen Bereich betreuen wir Menschen mit allen Hormon- und Stoffwechselerkrankungen, insbesondere mit den „Volkskrankheiten“ Diabetes mellitus, Schilddrüsenfunktionsstörungen und Osteoporose, aber auch mit selteneren Erkrankungen wie z.B. Akromegalie oder Cushing-Syndrom.